Dividenden-Aktien eignen sich perfekt um nachhaltig vom wirtschaftlichen Erfolg eines Unternehmens zu profitieren . Besonders in Zeiten der Nullzins-Politik lässt sich über starke Dividenden-Titel eine beachtliche Rendite erzielen. Wir zeigen drei Dividenden-Strategien für risikofreudige Anleger und worauf man dabei achten sollte. 

Strategie 1: „Hop on Hop off“-Dividende

Die Hop on Hop off – Dividende bezeichnet eine nach wie vor weit verbreitete Strategie beim Kauf von Dividenden-Aktien. Diese Strategie wurde vom weltweit bekannten Investor Benjamin Graham entwickelt. Im Zuge dieser Strategie wird die Aktie durch den Anleger erst kurz vor der tatsächlichen Ausschüttung der Dividende gekauft und kurz darauf wieder verkauft. Der Anleger erhält die Dividende und hofft zugleich darauf dass sich der um die Ausschüttung bereinigte Aktienkurs schnell wieder erholt. Tritt dieser Fall ein hat der Anleger durch den Erhalt der Dividende und die Kurssteigerung einen Gewinn erzielt.

Nachteil: Leider tritt dieser Fall äußerst selten ein. Am Ende führt diese Strategie oft dazu dass man wenig bis garnichts verdient hat. Neben dem Risiko des ausbleibenden Kursanstiegs fallen zudem Gebühren für Kauf und Verkauf der Aktie an.

 

Strategie 2: Monatliche Dividende

Anleger die jeden Monat in den Genuss der Dividende kommen möchten können ihr Depot entsprechend ausrichten. Speziell in den USA sind solche Firmen zu finden die monatlich Dividende an die Anleger ausschütten. Hintergrund ist ein oftmals ein nicht unerheblicher Steuervorteil für die Unternehmen wenn bis zu 90 Prozent der Gewinne an die Aktionäre ausgeschüttet werden. Diese Aktien weisen oft jährliche Dividendenrenditen im zweistelligen Bereich auf und sind somit zwar risikoreich, aber durchaus attraktiv.

Nachteil: Meist handelt es sich um kleinere Firmen und Aktien. Besonders in der langfristigen Kursentwicklung zeigt sich oft ein sehr schwankender Verlauf. Das Risiko ist somit deutlich höher als bei starken Dividenden-Titeln.

Strategie 3: Dogs of The Dow

Bei der Dogs of The Dow-Strategie werden zu Beginn jedes Jahres zehn unterbewertete Aktien aus dem Dow-Jones gekauft. Dabei werden gezielt die Aktien mit der höchsten Dividendenrendite ausgewählt. Ausgangspunkt bei der Bewertung der Anteilsscheine sind die Abschlusskurse des Vorjahres sowie die ausgeschütteten Dividenden. Die Titel werden jeweils für ein Jahr gehalten und dann zum Jahreswechsel entsprechend erneut geprüft. Im Regelfall werden die Aktien dann durch neue Papiere ersetzt. Anleger schneiden mit dieser Strategie meistens besser ab als der Gesamtmarkt.

Nachteil: Bei reiner Auswahl der Titel anhand der Dividendenrendite kann es zu Übergewichtung einzelner Branchen im Depot kommen. Stürzt eine zu stark gewichtete Branche in die Krise trägt man als Anleger den Verlust entsprechend mit da die breite Streuung fehlt.

 

Sales Jungle Fazit

Unsere vorgestellten Dividenden-Strategien sind mit einigen Risiken und Spekulationen verbunden. Gut, das sind Anlagen in Wertpapiere grundsätzlich immer – allerdings kann man Risiken auch entsprechend reduzieren. Die aufgeführten Strategien eignen sich daher eher für risikofreudigere Anleger und können mit etwas Fingerspitzengefühl zu attraktiven Renditen führen! Konservativeren Anlegern empfehlen wir allerdings die Investition in solide, beständige Dividenden-Titel die konstant und jährlich die Ausschüttungen steigern. Hier ist zwar etwas mehr Geduld gefragt, das Risiko aber deutlich geringer.